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Ich suchte lange nach einem günstigen und auch erfolgsversprechenden Anbieter für Angelreisen auf Waller über Mailkontakt. Am Schluß blieb ich dann bei Wallercamp am Po hängen.
Ich hatte einfach das Gefühl, daß ich dort gut aufgehoben bin. Der Preis war OK und außerdem war dies der einzige Anbieter der ehrlich sagte, daß es nicht ratsam ist alleine vom Boot aus Waller zu drillen und zu landen. Alle anderen Anbieter behaupteten, daß es überhaupt kein Problem wäre. Obwohl ich ihnen schilderte, daß ich mit Booten und Wallern noch gar keine Erfahrung habe. Ich denke, daß sie sich einfach kein Geschäft entgehen lassen wollten.
Deswegen suchte ich noch nach Mitreisenden. Mein Arbeitskollege Karl-Heinz und dessen Angelkamerad Andreas entschlossen sich mich zu begleiten. So, da war nun unsere Truppe besammen.
Im Prospekt von Fishing-Tours Italia ist eine sehr gute Anfahrtsbeschreibung. Unsere Hinreise gelang deshalb ohne Umwege. Überhaupt, das Prospekt finde ich sehr gut gelungen.
"La Motta" , unsere Unterkunft gefiel uns gut. Richtig "urig" war es.
Herbert, oder auch "Hebbe" genannt hat uns gleich herzlich empfangen. Zuerst erklärte er uns die wichtigsten Dinge. Hebbe ist ein prima Mensch, immer mit Rat und Tat bzw. mit Hilfe zur Stelle.

Gleich darauf haben wir dann mit ihm zusammen unsere Ruten montiert. Dabei bekamen wir jede Menge nützlicher Tipps zum Wallerangeln.
Dannach ging's gleich weiter mit dem Boot auf den Po. Hebbe zeigte uns die besten Stellen zum Waller fangen.
Wir waren überwältigt von diesem wünderschönen Naturparadies. Am Abend ging es dann an die Stelle die uns am meisten zusagte. Eine wunderschöne kleine Bucht, mit vier Metern Tiefe, die wir mit dem Echolot ausgemessen haben. Nicht weit entfernt waren große Strudel im Strom und eine Wassertiefe von bis zu 18 Metern.
Karl-Heinz hatte seine Angel noch gar nicht richtig im Wasser, da hatte er schon einen Waller mit 1,10 m gefangen. Ein Auftakt nach Maß. Leider wußten wir da noch nicht, daß er der einzige bleiben würde.
Die nächsten Tage haben wir alles probiert um noch einen Waller zu fangen. Vergebens! In dieser Zeit fiel der Wasserstand des Po um gut einen Meter. Ich denke, daß wir einfach nur wegen des sinkenden Wasserpegels Pech hatten. Genügend gute Stellen hatte uns Hebbe ja gezeigt. Daran konnte es wirklich nicht liegen. An Ködern und Angelmethoden haben wir so einiges probiert, Aale, Tauwurmbündel, Kunstköder, Driftangeln, Wallerholz, etc. Aber wenn die Fische nicht beißen wollen, wollen sie einfach nicht! Es war trotz allem ein wunderbarer Angel-Abenteuerurlaub, den wir so bald wie möglich wiederholen wollen.

Hier geht's weiter mit Beschreibungen und Bildern: