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Am Samstag beginnt unser Urlaub erstmal mit einem teilweise gelungenen Einkaufsbummel im schön angelegten Outlet-Center vor Mantova. Viele teure Marken-Shops, wo dann der Pulli statt 100 Euro „nur“ 70 Euro kostet. Nicht unbedingt unsere Preisklasse, ein paar Läden waren aber ganz OK und so komme ich mal wieder zu einer neuen Hose.
Dann aber mit Vollgas Richtung Camp. Das Wetter war OK, 17° bei bewölktem Himmel. Die Felder an denen wir vorbei fahren zeigen, dass es erst kürzlich geregnet hatte. Zimmer einräumen, zum ersten Mal dieses Jahr grillen, ein paar Worte mit Peter und Robert über die Lage. Festellen, dass wir die selben netten Zimmernachbarn haben wie letztes Jahr und dann ab ans Wasser...

Es hat Hochwasser. Die Wassertemperatur hat sich seit Wochen kaum geändert. So zwischen 11°C und 14°C. Wir wählen eine Stelle die leicht erreichbar ist und haben keine Probleme unsere Brachsen und Güstern zu fangen.
Als die Dämmerung hereinbricht fängt es 200m oberhalb zum Rauben an. Durch das Hochwasser wurden dort Grasflächen teilweise überflutet. Darin halten sich jetzt massenweise Fische auf. Brachsen beim Laichgeschäft. Es raubt dort oben bald im Minutentakt! An unserer Stelle ist es recht ruhig, zu ruhig! Aber warum sollte ich mit meinen Traditionen brechen, bisher fing ich noch nie etwas am Anreisetag. So also auch dieses Mal. Schön ist, dass ich seit langer Zeit mal wieder einen Maikäfer sehen darf, der auf mir gelandet ist. Auch schön ist der angehende Vollmond, der mir in der sternenklaren Nacht viiiiiel größer als zuhause vorkommt...
Kurzum, für den ersten Tag haben wir genug Schönes erlebt :-) Wir fahren, noch recht müde von den Strapazen der Reise, um 22:30 Uhr auf ein Gutenacht-Bierchen zurück ins Camp.
Der Sonntag beginnt mit strahlendem Sonnenschein. Der Wasserstand hat sich über Nacht noch einmal erhöht. Mittags versuche ich es am Steg auf Brachsen, leider kein Zupfer. Nachmittags merkt man schon, dass es heute nicht trocken bleiben wird. Es ist schwül, die ersten Schleierwolken ziehen auf. Angelwetter, wie's im Buch steht. Alle Zeichen stehen auf Fisch! Wir essen früh zu Mittag, dann zieht es mich „magisch“ :-) an die Stelle an der es die Nacht zuvor so sehr geraubt hat. Eine Außenkurve mit wenig Strömung. Also kann ich meine Montagen erstmal komplett umstellen. An ein Fischen mit Strömungsposen ist nicht zu denken. Ich bin zwar dem Grundangeln auf Waller sehr pessimistisch eingestellt (hatte bisher wenig gute Erfahrungen sammeln dürfen), aber an dieser Stelle bleibt mir keine andere Wahl. Nachmittags um fünf höre ich 30m unterhalb die ersten Waller rauben. Eine Wallerangel liegt mit einer Grundmontage ohne U-Pose im Wasser, die anderen Angeln und Vorfächer mit U-Posen muss ich zuerst noch montieren. Ist aber gar nicht so einfach, es beißt dauernd etwas an der Feederangel. So um sechs habe ich meinen ersten Wallerbiss, den ich leider total „verhaue“. Später stellt sich heraus, dass es nicht soooo schlimm sein wird. Eine halbe Stunde darauf lande ich meinen ersten Waller dieses Jahr, so um einen Meter, habe ihn nicht gemessen. Der Erste
Um 19:00 Uhr habe ich zwei Wallerruten mit Grundbleien und Vorfächer mit U-Posen montiert. Die Köder liegen an sehr flachen Stellen. Die U-Posen sind über Wasser zu sehen, die Vorfächer ca. 1,20 m lang.
Gegen acht dämmert es. Mein zweiter Waller mit 1,34m liegt auf der Matte. Ich habe noch fünf Brachsen im Setzkescher und denke mir, dass das genug Köder sind. Großer Fehler!
Wieder eine halbe Stunde später, es ist gerade am dunkel werden, nächster Biss. Puh, der ist richtig gut. Er schwimmt auf mich zu, ich komme mit dem Kurbeln kaum hinterher. Als er an mir vorbei ist, muss ich die Bremse etwas lockern, damit ich keinen Schritt ins Wasser machen muss. Er schlägt sehr kräftig, und gewinnt Meter um Meter. Ich freue mich sehr und genieße diesen großen Fisch an der Angel. Allerdings nur für fünf Minuten. Dann schlitzt der Haken aus. So ein Sch...
Tja, er hat genau an der Angel gebissen, an der ich einen neuen Haken probiert habe! Murphys Law! Ein sehr scharfer langschenkliger Haken, den ich gleich aus meinem Sortiment verbannt habe. Was soll's so hat der Fisch auch mal eine Chance.
Es dauert ja auch nur eine Stunde bis ich den nächsten Waller drille. Der Schmerz ist wieder vergessen :-) Und während ich den Fisch kurz vor der Landung habe, Biss an der nächsten Angel! Wahnsinn!!! Karin übernimmt den ersten Fisch und ich schlage den zweiten an. Auf der Matte dann ein Duo von 1,38m und 1,41m. Das war absolut klasse!
Doppeldrill 1,38m und 1,41m
1,55m Ich bin etwas kaputt und lege mich meinen Stuhl. Es regnet leicht. Ist aber kaum der Rede wert. Dann wird die Wolkendecke lichter, der Regen lässt nach und der Vollmond kommt ab und zu zum Vorschein. Das Rauben der Waller unterhalb, oberhalb und vor meinen Füßen :-), welches seit gut zwei Stunden anhält, wird weniger. Eineinhalb Stunden kein Biss! Um elf erst wieder das schöne Geräusch des Freilaufs „sssssss“ Anschlag und gute Gegenwehr. Fünf Minuten und ich darf mich mit einem 1,55m Fisch fotografieren lassen. Ich habe nur noch einen Köderfisch :-( Der wird auch schon bald genommen. Der Waller hat so um einen Meter. Gegen Mitternacht fahren wir zurück ins Camp. Wow, so einen Tag erlebt man nicht oft! Sechs Waller, das war der Wahnsinn.
Es ist Montag und es regnet in Strömen. Ich bin mir nicht sicher ob ich wirklich zum Angeln soll... Sei's drum, wer im Wallercamp ist sollte nicht in der Stube herumsitzen... So fahren wir um 17:00 Uhr in einer Regenpause doch noch los. Kaum auf der Straße, fängt es schon wieder an zu regnen. Wir sitzen an einer leicht erreichbaren Stelle in einer Außenkurve mit viel Strömung. Köderfische fangen ist ziemlich schwer. So stehen mir bis zur Dämmerung nur eine Karausche und eine Brachse mit jeweils 40cm zu Verfügung. Viel zu groß, aber was soll's. Die Brachse biete ich auf Grund mit U-Pose an. Die Karausche an meiner Strömungspose. Es stellt sich heraus, dass meine Pose einen so großen Fisch nur schwer daran hindern kann, ans Ufer zu schwimmen. Ich muss meine Angel an diesem Abend vier mal neu ausbringen. Nicht die Welt, aber lästig wenn's regnet. Auf die Brachse auf Grund habe ich um neun Uhr einen Biss. Anschlag... dran... wieder weg. Enttäuscht hole ich ein und sehe die Bissspuren eines kleineren Wallers vor meinem Haken (ich setze den Haken beim Grundangeln immer in der Nähe der Schwanzflosse). Macht nichts. Weiter, die Brachse ist noch „gut“. So gegen halb elf der nächste Biss, das selbe Spiel. Wieder war's wohl ein kleiner. Ich warte noch etwas ab ob der Regen nachlässt. Tut er aber nicht. So fahren wir gegen 23:30 Uhr bei strömendem Regen zurück ins Camp.
Am Dienstag heißt es erstmal alles so gut wie möglich trocknen. Trübes Wetter ist angesagt, aber zumindest kein Regen. Nachmittags versuche ich an verschiedenen Stellen mein Glück auf Köderfische, versage aber auf ganzer Linie. Das Wasser steigt und steigt und ich vermute, dass es dabei auch kühler wird und den Fischen den Appetit verschlägt. Wir haben inzwischen den höchsten Wasserstand, den ich bisher hier erlebt hatte. Die Zeichen stehen auf Waller!!! Also fahren wir um 17:00 Uhr wieder zur überfluteten Wiese an der wir schon am Sonntag so gut fingen. Die Brachsen scheinen wohl nicht mehr abzulaichen, man sieht kaum noch Fische, rauben tut's auch nicht mehr. Aber in der Zwischenzeit schwimmen große Karpfen über das Gras im knietiefen Wasser und zeigen mir dabei ihre mächtigen Rücken. Ein tolles Schauspiel. Schwimmbrot und Karpfenangel, denke ich mir, wären jetzt wirklich toll...
Die Stelle an der ich noch am Sonntag gefischt hatte liegt schon einen halben Meter unter Wasser. Ich baue meine Sachen ca. 50m unterhalb auf einem Landrücken auf, der noch ca. 30cm über Wasser liegt und hoffe dass es nicht weiter steigt...
Die Köderfische beißen etwas besser. Ich fange mir fünf einigermaßen akzeptable Brachsen zusammen. Um sieben Uhr dann, versuche ich mit der ersten Wallerangel die Stelle vom Sonntag so gut wie möglich von unterhalb anzuwerfen. Bin aber schon noch zehn Meter davon entfernt. Macht nichts. Dauerpiepton vom Bissanzeiger nach weniger als fünf Minuten! :-) Den Waller messe ich nicht, er dürfte so 1,10m haben. Cool! Das fängt richtig gut an. Die Angel wieder an die selbe Stelle, diesmal dauert es zehn Minuten und schon wieder ein Biss! Ich werd' verrückt. Anschlag, guter Widerstand. Der Waller zieht sofort zur Flussmitte. Ich versuche ihn zu halten, ein zwei Schläge, weg... Ich könnte ... Tja, irgendwas muss ich wohl falsch machen, ich bin mir auch ziemlich sicher was es ist. Ich montiere meine Bleie über einen Wirbel an der Schnur. So kann der Fisch so gut wie ohne Widerstand Schnur nehmen. Die Fische geben mir recht, sie ziehen ohne Problem ab. Aber: Wenn mein Blei fünf Meter vom Ufer entfernt liegt und während des Bisses dort auch liegen bleibt, der Waller aber Richtung Flussmitte zieht, dann entsteht ein Winkel in der Schnur, welcher den Anschlag minimiert. Also: Bleioliven als ganz normal auf die Schnur ziehen... Gesagt getan. Aber Bisse habe ich so schnell keine mehr :-(
Gegen zehn steht uns das Wasser bis zu den Füßen. Karin sitzt eh' schon seit längerer Zeit im Sicheren auf der zwei Meter höheren Uferböschung hinter mir. Ich muss umziehen. Mit einer Rute suche ich einen Platz auf der höher gelegenen Böschung, von dem man zur Landung gut ans Wasser kommt. Fünf Meter hinter der Stelle vom Sonntag passt es wie es sein soll. Also lege ich meine Wallerrute so ins Gras, dass die Brachse etwas Wasser bekommt. Das Gras hier ist mit gerade 10cm Wasser überflutet. Das Blei liegt an Land. So bin ich mir sicher, dass kein Waller auf die dumme Idee kommt zu beißen, während ich meine restliche Ausrüstung herschleppe und nicht an der Angel sein kann. Trotzdem öffne ich noch den Freilauf, zur absoluten Sicherheit. Intuition? Warum auch immer. Wir packen mein ganzes „Zeugs“ und kommen an der neuen Stelle an, da höre ich schön ssssssssss. Der Freilauf! Das gibt’s nicht! Ich nehme Fühlung auf, da ist wirklich einer dran! Anschlag, der Waller läßt sich ziemlich schnell ans Ufer drillen, macht dann noch etwas Radau, aber ist alles in allem kein großes Problem... sieht man mal davon ab, das gerade noch alles verpackt ist. Hektik! Karin sucht die Zange, den Handschuh, das Maßband, die Plane, den Foto ... Alles in meinem „gut sortierten“ Chaos :-) Es dauert Stunden :-) Der Waller dreht währenddessen gemütlich im Schein meiner Taschenlampe vor mir seine Runden. Schön! 1,54m, ich frage mich immer noch wie er in dem seichten Wasser an die Brachse kam. Es war schon etwas sehr hektisch, mit dem Foto ist es dann leider nichts mehr geworden, wir haben es mehrmals versucht, aber in der Hektik... Nicht so schlimm. Es ist einfach ein wunderschöner Anblick, wenn der zurückgesetzte Fisch dann in seinem erhabenen Schwimmstil im dunklen Fluss verschwindet... Schlimmer wäre es, wenn ich ihn nur wegen einem Foto zu lange am Ufer behalten hätte. Nach all dem Aufruhr setze ich mich erstmal ganz gemütlich für eine halbe Stunde in meinen Stuhl zurück. Dann erst lege ich wieder meine zweite Rute aus. Nicht lange, dann habe ich den nächsten Biss. Dieses Mal ein Kleiner, so um einen Meter. Noch eine weitere halbe Stunde und wir packen zusammen. Es hat Nebel alles ist richtig klamm und nass. Wir kämpfen uns durch den Matsch der letzten Regentage und kehren zurück ins Camp. Es ist 23:30 Uhr.
das Wasser steigt und steigt... 1,10m
Am Mittwoch sitzen wir wieder an der Stelle vom Vortag. Die Brachsen beißen gut, ich fange mir einen respektablen Vorrat zusammen. Die erste Wallerrute lege ich so um sieben aus. Zehn Minuten später auch schon der erste Biss, allerdings kann ich ihn nicht verwerten. Nach weiteren zehn Minuten der nächste Biss. Wieder „verhaut“. Die Bissspuren an der Brachse zeigen mir, dass es ein Kleiner war. Es dauert bis 20:30 Uhr, dann der Nächste. Dieses Mal erwische ich ihn. 1,10m. Sie werden einfach nicht größer... Gegen 21:15 Uhr nochmal ein Biss, er lässt aber aus, bis ich an der Angel bin. So langsam zieht ein Gewitter in der Nähe auf. Wir sehen es blitzen. Dann der erste Donner in der Ferne. Es sieht so aus als würde das Gewitter schnell näher kommen. Wir packen zusammen. Der Donner wird immer lauter. Die Blitze immer heller. Hier in der Po-Ebene hören sich die Donnerschläge sehr viel bedrohlicher an wie zuhause. Wir sind froh, als wir so um 22:15 Uhhr auf La Motta angekommen sind. Nicht viel später bemerken wir, dass das Gewitter vorbeizieht. Was soll's. Man muss sich ja nicht unnötig in Gefahr bringen.
Die Laichzeit der Brachsen ist voll im Gange, sieht man schön an dieser Brachse mit Laichausschlag Die Waller werden dicker und dicker!
Donnerstag kommen Hubert und Michi im Camp an. Schön die beiden wieder zu sehen. Aber viel Zeit zum Reden hat man im Camp ja nicht, schließlich muss man raus zum Angeln :-) Heute sind wir besonders früh dran und brechen so um halb vier ans Wasser auf. Das Wetter ist klasse. Sonnenschein bei über 20°C. Der Wasserpegel ist im Moment konstant. Weder steigt das Wasser, noch sinkt das Wasser schon. Die Stelle von gestern ist von einem italienischem Fischer mit Senke besetzt. Ich beschließe in der Nähe zu bleiben und zu warten, bis er den Platz verlässt. Ich angle an einem Platz auf der überfluteten Wiese auf Brachsen. So gegen sechs zieht der Italiener ab. Ich wechsle die Stelle dorthin. Brachsen habe ich genug gefangen also gleich die Wallerangeln rein. 10 Minuten, erster Biss. Aber er lässt aus bevor ich an der Angel bin. 10 Minuten später das gleiche Spiel! Was soll das? Der nächste Biss nach gut einer halben Stunde bringt einen halbstarken Waller an Land. Er hat den Bauch so vollgeschlagen, dass man meinen könnte er platzt gleich! Kurze Zeit später der nächste Biss, verhaut. Die Brachse wurde nur in der Mitte genommen und zusammengedrückt, der Haken war gar nicht im Maul des Wallers. Das passiert mir gleich noch einmal. Außerdem nochmal zwei kurze Bisse, die noch bevor ich an der Rute sein kann enden.
Die Waller sind eindeutig vorsichtiger geworden. Ich bin mir sicher, dass es daran liegt, dass sie kaum mehr Hunger haben können wenn sie sich die letzten Tage so satt fressen konnten. Ich ändere meine Montage. Ich vermindere das Bleigewicht von 150gr auf 100gr. Außerdem montiere ich das Blei wieder am Seitenarm um den Widerstand für den Fisch zu reduzieren. Ich hoffe mit dem leichteren Blei minimiere ich die Gefahr dass der Anschlag nicht richtig durchkommt. Meine Vermutung ist vollkommen richtig. Die nächsten Waller lassen kaum noch aus. Ich kann diesen Abend noch vier weitere kleine Waller zwischen einem Meter und 1,27m fangen. Außerdem „verhaue“ ich auch noch einige kleine Waller, welche den Köderfisch gar nicht bis zum Haken ins Maul gebracht haben.
Einer von den Kleinen 1,27m
Tja, jetzt ist es schon wieder Freitag und ich durfte noch keinen großen Waller fangen. Hoffentlich klappt es heute Abend noch. Wir sind wieder sehr zeitig unterwegs. Es ist gegen vier Uhr. Das Wasser sinkt. Heute bestimmt schon einen halben Meter und immer weiter. Meine Hoffnungen gehen gegen den Nullpunkt. Die überflutete Wiese der letzten Tage steht höchstens noch einen halben Meter unter Wasser. Ich setze mich an den ersten Platz vom Dienstag welcher nun wieder gut erreichbar ist. Von dort aus kann ich in Richtung Strömungskante werfen, welche allerdings so um zehn Meter zu weit entfernt ist. Dort, so denke ich mir, sollte das erwärmte Wasser der überfluteten Wiese abfließen. Die Brachsen und Güstern beißen gut. Um sechs Uhr habe ich einen ausreichenden Vorrat von Köderfischen für heute. Ich platziere meine Wallerangeln. Es dauert nicht lange, da habe ich den ersten Fehlbiss. Er nimmt in zwei kurzen Rucken Schnur und lässt wieder aus. Uff, sie beißen doch noch :-) Der nächste Biss in gut einer viertel Stunde. Ein Kleiner, wieder total vollgefressen. Kurz darauf ein Waller mit 1,31m. Er liefert für seine Größe gute Gegenwehr. Liegt wohl daran, dass er so gut genährt ist. So gegen halb acht nochmal einer mit 1,23m. Dann setzt Wind ein welcher sich fast bis zum Sturm entwickelt. Kein Biss mehr! 22:30 Uhr, es ist sehr kalt im Wind und wir entschließen uns, ins Camp auf ein letztes Wallerbierchen zurückzukehren...
Kleiner mit dickem Bauch 1,23m