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Ich entschuldige mich schon mal im voraus dafür, dass du zu diesem Thema von mir nichts über das Fliegenfischen zu lesen bekommst. Ich bin eben kein Fliegenfischer und muss deshalb meine Äschen auf andere Art und Weise fangen.

Ich fange meine Äschen mit der Feederrute und das bisher auch recht erfolgreich.
Ich suche mir dazu Strecken der Ulmer Donau mit starker Strömung. Dort fülle ich meinen offenen 50gr schweren Futterkorb mit Feederfutter. Im Futter befinden sich ein paar Maiskörner, meinem Hakenköder. Ich fülle den Futterkorb so ca. alle 7 Minuten. Am 14er Haken hängt dann ein Maiskorn noch mit zwei Maden garniert. Das Vorfach binde ich selber aus gutem 16er Monofil, 1,5 m lang. Du lachst über diese Vorfachlänge? Probier's einfach! Ich habe die besten Erfahrungen mit Vorfächern ab 1,2 m, eben am besten bei rund 1,5 m gemacht.
Der Wurf geht geradeaus zur Flussmitte. Von dort wird dann der Futterkorb durch die Strömung noch einige Meter zum Ufer gedrückt. Das erkennst du an der Rutenspitze die sich nach dem Eintreffen des Futterkorbs im Wasser heftig bewegt. Konzentriere dich jetzt schon ob sich die Ausschläge der Spitze verdächtig verändern. Ich habe oft Bisse noch während des Abtreibens.
Je nach Laune der Äschen kommen die Bisse entweder sehr spitz oder aber auch sehr heftig. Egal wie unser Zielfisch gerade drauf ist, es ist sehr wichtig schon beim leichtesten Zupfer anzuschlagen. Äschen können den Köder sehr tief schlucken. Zumindest in der Ulmer Donau fängt man 5 untermaßige Äschen bis man endlich eine maßige Äsche hat. Da wäre es sehr schade wenn der Haken tief sitzt und man damit die Äsche verangelt. Also Anschlag so schnell wie möglich! Das tolle am Feedern auf Äschen, man kann richtig schöne Beifänge feiern :-)