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Schleien zu fangen ist richtig spannend. Ich kenne keine vorsichtigeren Fische.
Meine besten Schleien fing ich in der Abenddämmerung ganz nahe am Ufer. Wenn am Gewässerrand Schilf wächst, dann solltest du so nahe wie möglich am Schilf fischen. Wenn du in einem See angelst, dessen Ufer etwas überflutet ist, solltest du dort deinen Köder auslegen, wo das überflutete Gras aufhört. Auch wenn das Gewässer dort überhaupt nicht tief ist. Meine schönsten Schleien dieses Jahr fing ich in gerademal einem halben Meter Tiefe. Das bedarf aber absoluter Ruhe!
Wenn es die Rotaugen zulassen, füttere ich immer eine Hand voll weichen Mais vor dem Fischen an.
Mein absoluter Top Favorit unter den Ködern für Schleien ist ein dicker Tauwurm, so angeködert.
Ich fische mit 25er Vorfach und 6er Haken, denn in der Abenddämmerung muß man am Ufer immer mit Aalen rechnen. Das kostet mich zwar die ein oder andere Schleie, weil sie schon recht schnurscheu sind, aber ein schöner Aal ist es mir wert.
Wenn ich nicht den Haken direkt an die Hauptschnur binde und ohne Beschwerung anbiete (an freier Leine), dann verwende ich eine durchsichtige Pose mit 0,8 gr Tragkraft. Die Pose kostet mich wahrscheinlich wiederum die ein oder andere Schleie, da sie so mißtrauisch sind, aber wenn ich von der Abenddämmerung in die Nacht hinein auf Aale angeln will, dann brauche ich eine Pose für's Knicklicht.